Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Torgau ist der Ort der 2. Sächsischen Landesausstellung im Sommer 2004.

Unter dem Titel "Glaube und Macht – Sachsen im Europa der Reformationszeit" soll an eine der wichtigsten Epochen sächsischer Geschichte erinnert werden.

Sachsen spielte im 16. Jahrhundert eine zentrale Rolle in Europa. Gegenüber Kaiser Karl V. versuchten die sächsischen Kurfürsten und Herzöge ihre Position zu stärken, teilweise im Bündnis, aber auch als Gegner der kaiserlichen Politik.

Unter ihrem Schutz konnte Martin Luther seine Reform der Kirche vorantreiben, eine Entwicklung, die zur Spaltung der Kirche und mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 zur Anerkennung zweier christlicher Bekenntnisse führte.

Zeichen dieser engen Verbindung von Glaube und Macht in Sachsen ist die 1544 geweihte Torgauer Schlosskapelle, die als erster protestantischer Kirchenbau in die Geschichte eingegangen ist.

Am kursächsischen Hof blühten Architektur, Malerei und Musik. Lucas Cranach, Albrecht Dürer und Tizian porträtierten die Kurfürsten und Herzöge. In Torgau entstand mit dem Großen Wendelstein eine der Glanzleistungen deutscher Renaissance-Architektur.

Zur 2. Sächsischen Landesausstellung wird dieses Meisterwerk sächsischer Baukunst nach fast dreißig Jahren wieder begehbar sein.

Schloss Hartenfels und die historische Altstadt Torgaus bieten den idealen Rahmen für diese Ausstellung, in der sächsische Geschichte und Kunst der Renaissance erstmals umfassend dargestellt werden.

Torgau ist Teil dieser Geschichte. Noch heute lässt sich der Charakter der kursächsischen Residenzstadt der Renaissance in den Gassen der Altstadt oder im Hof des Schlosses Hartenfels erleben.

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