Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Restaurierungsgelder für Torgauer „Heilige Drei Könige“

Pressemitteilung zur Übergabe der Gelder am 6. Dezember 2002, 11.00 Uhr, in der Kurfürstlichen Kanzlei Torgau

Ein Torgauer Holzrelief mit einer Darstellung der Hl. Drei Könige wird ein wichtiges Exponat in der 2. Sächsischen Landesausstellung (24. Mai – 10. Oktober 2004) in Torgau sein. Dieses Altarstück aus der Zeit um 1480 fand sich im Bestand des ehemaligen Kreismuseums (zukünftig Stadtmuseum von Torgau) und gehörte vormals in die Alltagskirche.

Wegen seiner großen Qualität und Ausdruckskraft könne es vorreformatorische Frömmigkeit in sehr deutlicher Weise dokumentieren, erklärte Ausstellungskommissar Prof. Harald Marx von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Bevor die Hl. Drei Könige in der 2. Sächsischen Landesausstellung präsentiert werden können, müssen sie gründlich gereinigt und restauriert werden. Die Mittel hierfür stellen die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Kreissparkasse Torgau-Oschatz zur Verfügung.

Am Nikolaustag übergibt Renate Westendorf, Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Torgau-Oschatz, dem Vorsitzenden des Torgauer Geschichtsvereins e.V., Dr. Jürgen Herzog, symbolisch die Fördersumme in der Kurfürstlichen Kanzlei. Neben Schloss Hartenfels und der Schlosskapelle wird auch die Kanzlei der 2. Sächsischen Landesausstellung Raum geben. Nach der Landesausstellung wird das Relief zu den Glanzstücken des zukünftigen Stadtmuseums zählen.

Restaurator Jörg Kestel zeigt am Original die geplanten Arbeiten. Er wird unter anderem das relativ gut erhaltene Schnitzwerk säubern und lockere Teile sichern. Anhand von Farbproben soll weitestgehend die originale Fassung wieder hergestellt werden.

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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