Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Eröffnung des Lapidariums auf Schloss Hartenfels in Torgau mit Grabplatte des Renaissance - Architekten Conrad Krebs

Ein Beitrag zur 2. Sächsischen Landesausstellung 2004 in Torgau

Steinerne Zeitzeugen sollen nun erstmals in einer umfangreichen Ausstellung die Baugeschichte des Schlosses Hartenfels in Torgau präsentieren. Am 30. Mai 2003 wird Staatsminister Dr. Matthias Rößler offiziell die Ausstellungsräume des Lapidariums eröffnen.

Das Lapidarium ist ein Beitrag des Initiativkreises Schloss Hartenfels e.V. zur 2. Sächsischen Landesausstellung, die nächstes Jahr vom 24. Mai bis 10. Oktober in Torgau stattfinden wird. In Anwesenheit des Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Dr. Matthias Rößler, und des Generaldirektors der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dr. Martin Roth, übergibt der Initiativkreis Schloss Hartenfels e.V. die Trägerschaft des Lapidariums an den Torgauer Geschichtsverein.

Ein Ausstellungsstück des Lapidariums, das auch 2004 in der 2. Sächsischen Landesausstellung gezeigt wird, ist die steinerne Grabplatte des Conrad Krebs.

Dank der Förderung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und der Kreissparkasse Torgau-Oschatz konnte die in zwei Teilen zerbrochene Steinplatte wieder zusammengefügt, Beschädigungen ausgebessert und der verschmutzte Sandstein gesäubert werden.

Die ein Meter breite und 2,18 m hohe steinerne Grabplatte zeigt den kurfürstlich sächsischen Baumeister mit Zirkel, Maßstab und Wappenschild in Lebensgröße. Conrad Krebs wurde im Jahre 1532 von Kurfürst Johann Friedrich dem Großmütigen an den sächsischen Hof nach Torgau gerufen. Der Kurfürst übertrug dem Baumeister, der sich bis dahin mit Kirchbauten einen Namen gemacht hatte, die Leitung und Ausführung des Schlosses Hartenfels.

Besonders beeindruckend an der vierflügeligen Schlossbauanlage ist der Große Wendelstein. Dieses Bauwerk der Frührenaissance besticht durch seinen spindelförmigen Treppenlauf aus Sandsteinstufen.

Auf dem Schlussstein der Wendeltreppe befindet sich ein Relief mit dem Porträt von Conrad Krebs. Diese Abbildung diente nun den Restauratoren als Vorlage für die Arbeit an der Grabplatte, da hier das Gesicht des Baumeisters fast bis zur Unkenntlichkeit beschädigt war.

Das Lapidarium ist geöffnet von montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 18 Uhr.

Telefon: 0351 – 49 14 354, www.Landesausstellung.Sachsen.de

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