Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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New Yorker World Monuments Fund fördert Gespräch mit Experten aus den USA und Europa zur Restaurierung des „Schönen Erkers“

Pressemitteilung vom 23. Juni 2004

Aus Anlass der 2. Sächsischen Landesausstellung in Torgau tagen am 23. und 24. Juni 2004 unter der Leitung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen internationale Experten im Schloss Hartenfels, die sich mit der Erhaltung des sogenannten „Schönen Erkers“ auseinandersetzen.

Neben dem bereits restaurierten Großen Wendelstein zählt der reich dekorierte Erker am Flügel B des Schlosses Hartenfels zu den herausragenden Zeugnissen der Renaissance-Baukunst. Im Vorfeld der 2. Sächsischen Landesausstellung konnten in Torgau wichtige Restaurierungsprojekte realisiert werden, so dass die romantische Stadt an der Elbe sich während der Landesausstellung wieder in altem Glanz präsentiert. Mit dem Thema „Glaube und Macht. Sachsen im Europa der Reformationszeit“ thematisiert die Ausstellung die Blütezeit Torgaus, die als ehemalige kurfürstliche Residenzstadt einmal Weltgeltung hatte.

Neben namhaften deutschen und italienischen Spezialisten nehmen an der Tagung international renommierte Experten wie Mark Weber (Technical Direktor des World Monuments Fund, New York), Stefan Simon (Getty Conservation Institute, Los Angeles) und Andrea Baldioli (Europan Program Manager, Paris) teil.

Finanziert wird die hochrangige Gesprächsrunde durch den World Monuments Fund, dem europäischen Denkmalpflegeprogramm der Kress Foundation und der Samuel H. Kress Foundation in Kooperation mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen.

Der World Monuments Fund hatte bereits gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Kreissparkasse Torgau-Oschatz als eines der ersten Objekte in Deutschland die Restaurierung des Renaissanceportals im Großen Wendelstein und des Neptunbrunnens ermöglicht.

Der desolate Zustand des 1544 errichteten „Schönen Erkers“ bereitet große Sorgen. Seit Jahren suchen die Denkmalpfleger nach einer Lösung, dieses Baudenkmal für die Zukunft erhalten zu können.

Die Beratung zur Konservierungsmethodik bildet die Voraussetzung für weitergehende Aktivitäten zur Erhaltung des filigranen Kunstwerkes. Die Veranstaltung wird geleitet durch das Landesamt für Denkmalpflege, organisatorisch betreut durch den „Initiativkreis Schloss Hartenfels e.V.“.


Die 2. Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, vorbereitet und durchgeführt von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit allen sächsischen Sparkassen.

Fototermin am 23.06.2004 um 17 Uhr vor dem Neptunbrunnen.

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