Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Ein Pferd in Lebensgröße für die 2. Sächsische Landesausstellung

Presse – und Fototermin am Donnerstag, dem 8. April 2004, 11 Uhr, Dresdner Residenzschloss, Südflügel, 2. Obergeschoss, Direktion der Dresdner Rüstkammer

In voller Rüstung werden zwei Reiter mit lebensgroßen Pferden in der 2. Sächsischen Landesausstellung sich gegenüberstehen. Eines der beiden Pferde wurde eigens für die Landesausstellung aus Holz geschnitzt und farbig gefasst. Der dazugehörige Reiter ist kein geringerer als der sächsische Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige. Beide werden in einer Generalprobe „angezogen“, so wie sie in der Landesausstellung zu sehen sein werden.

Die Reiterfigurine Johann Friedrich des Großmütigen entstand im Sinne einer Schlachttrophäe für Moritz von Sachsen nach der Schlacht bei Mühlberg 1547. Bei dieser Schlacht fiel die sächsische Kurwürde an Moritz von Sachsen und Johann Friedrich der Großmütige geriet in kaiserliche Gefangenschaft. Als Erinnerung für den Sieg ging ein Harnisch des Verlierers an den Kaiser, der andere an den neuen Kurfürsten, Moritz von Sachsen, nach Dresden.

Am 8. April 2004 werden im Dresdner Residenzschloss die einzelnen Stücke der Reiterfigurine erstmals wieder vollständig zusammen gesetzt. Hierzu gehören das Holzpferd, die Figurine des Kurfürsten mit dem originalen, nunmehr restaurierten Harnisch, eine getreue historische Nachbildung des Gesichtes Johann Friedrichs, das Reitzeug sowie Sattel und Rossharnisch. Aus Mitteln der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen und der Stadtsparkasse Dresden konnten die einzelnen historischen Stücke restauriert; Sattel und Pferd nach originalen Abbildungen neu hergestellt werden.

Alle Stücke der Mitte des 16. Jahrhunderts entstandenen Figurine finden nun erstmals seit 50 Jahren wieder zusammen. Der politische Kontrahent Moritz von Sachsen wird Johann Friedrich dem Großmütigen bei diesem Fototermin gegenüber stehen. Wie in der Schlacht bei Mühlberg 1547 und auch so wie vom 24. Mai bis 10. Oktober 2004 während der 2. Sachsischen Landesausstellung in Torgau.

Die 2. Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, vorbereitet und durchgeführt von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit allen sächsischen Sparkassen.

Hinweis!
Die Eröffnungspressekonferenz zur 2. Sächsischen Landesausstellung findet am 21. Mai 2004 um 11 Uhr in Torgau statt, 14 Uhr ist die feierliche Eröffnung.


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