Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Sächsisches Prunkgewand zu Gast in der Schweiz

Pressemitteilung anlässlich der Restaurierung des Kurfürstengewandes

Kleider machen Leute – das wusste schon Kurfürst Moritz von Sachsen, als er im 16. Jahrhundert seine Garderobe schneidern ließ. Ein besonders prachtvolles Prunkkleid des sächsischen Kurfürsten, im damals populären spanischen Modestil geschnitten, zählt zum Bestand der Dresdner Rüstkammer. Es ist das einzig vollständig erhaltene Prunkgewand von Kurfürst Moritz, bestehend aus Rock, Weste, bauschiger Oberschenkelhose und Lederstrümpfen.

Der gelbbraun gestreifte Rock aus Seidendamast wird im Sommer 2004 zu den Glanzstücken der 2. Sächsischen Landesausstellung in Torgau gehören. Vorab muss er jedoch konserviert werden. Die weltweit zu den besten Restaurierungswerkstätten für Textilien zählende Abegg-Stiftung in Riggisberg bei Bern erklärte sich bereit, das Prunkkleid des Kurfürsten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu restaurieren. Mit aller Vorsicht wurde die kostbare Fracht vor einigen Wochen in die Schweiz transportiert.

Mindestens ein Jahr nimmt die aufwendige Arbeit an den edlen italienischen Seidenstoffen in Anspruch. Die Stoffe müssen behutsam gestützt, die losen Silberschnürchen am Rock wieder gefestigt werden. Aufgrund der außerordentlichen historischen und künstlerischen Bedeutung des kurfürstlichen Prunkgewandes übernimmt die Abegg-Stiftung diese Konservierung ohne Kosten. Mit dieser großzügigen Unterstützung wird die Abegg-Stiftung neben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu einem wichtigen Förderer der 2. Sächsischen Landesausstellung, die vom 24. Mai bis 10. Oktober 2004 in Torgau zu sehen sein wird.

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