Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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1000 Schulklassen in 500 Bussen zur 2. Sächsischen Landesausstellung nach Torgau – Restaurierte Gemälde des Kurfürst Moritz von Sachsen

1000 Schulklassen in 500 Bussen zur 2. Sächsischen Landesausstellung im Sommer 2004 nach Torgau zu befördern– dieses organisatorische und logistische Meisterstück ermöglicht die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit allen 22 sächsischen Sparkassen.

Am Dienstag, 19.8.2003, ist in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden die feierliche Vertragsunterzeichnung zu diesem einzigartigen Projekt: Rainer Voigt, Vorstandsvorsitzender der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes , schließt diese Vereinbarung mit Dr. Matthias Rößler, Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, Sächsischer Staatsminister für Kultus und Prof. Dr. Harald Marx, Ausstellungskommissar und Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister.

Schülerinnen und Schüler aus Sachsen sollen die große Reformations- und Renaissanceausstellung in Torgau unkompliziert besuchen können und sich so direkt mit den Ursprüngen des Freistaates Sachsen, aber auch mit europäischer Geschichte auseinander setzen. Damit wird ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten schulischen Bildung unterstützt.

Unter dem Titel „1000 Schulklassen-500 Busse“ können sich bis Ende Januar 2004 alle interessierten sächsischen Mittelschulen, Förderschulen, Gymnasien und berufsbildende Schulen bei den örtlichen Sparkassen für diese Klassenfahrten bewerben. Diese stellen den Schulen extra Ausstellungsbeauftragte an die Seite.

Staatsminister Rößler: „Die 2. Sächsische Landesausstellung wird gerade der jungen Generation viel zu bieten haben. Kaum jemand weiß heute noch, dass das Gebiet um Torgau und Wittenberg einst das Kernland Sachsens war. Zahlreiche wertvolle Gemälde, Skulpturen, Archivalien, Bücher und andere Objekte werden das kulturelle Niveau Sachsens verdeutlichen und den schon damals hohen Stand von Wissenschaft und Kunst belegen. Neben dieser historischen Ebene wird die 2. Sächsische Landesausstellung auch zum zukunftweisenden Modell der Zusammenarbeit und Kooperation mit benachbarten Bundesländern.“

Für die großartige Unterstützung dankte der Minister der ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen und den örtlichen Sparkassen. Die sächsischen Sparkassen und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen engagieren sich überdurchschnittlich für die 2. Sächsische Landesausstellung. Über das Projekt „1000 Schulklassen – 500 Busse“ hinaus, das schon bei der ersten Landesausstellung 1998 in Kloster Marienstern ein großer Erfolg war, sind viele unterschiedliche Maßnahmen hervorzuheben, wie die Unterstützung des Ausstellungskataloges oder die Restaurierung wichtiger Ausstellungsexponate. So kann im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung Rainer Voigt zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Meißen, Waldemar Habicht, und dem Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Dresden, Hubert Beckmann, zwei restaurierte Gemälde des Kurfürsten Moritz aus dem Bestand der Gemäldegalerie Alte Meister präsentieren. Über ein Jahr untersuchten zwei Restauratorinnen die Gemälde, befreiten sie vom Schmutz und legten die alte Farbenpracht frei.

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