Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Sachsenspiegel nur noch dieses Wochenende
in der Landesausstellung

Pressemitteilung vom 11. Juni 2004

Papier ist lichtempfindlich. So kann der Sachsenspiegel, die älteste deutschsprachige Bilderhandschrift des Gewohnheitsrechts, nur für ganze sechs Wochen im Jahr für das öffentliche Publikum zugänglich gemacht werden. Dann taucht er in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden aus konservatorischen Gründen wieder in die Dunkelheit ab.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind besonders stolz, diese wertvolle Bilderhandschrift für drei Wochen in Torgau ausstellen zu dürfen. Am kommenden Wochenende, den 12. und 13. Juni 2004, bietet sich für Besucher der 2. Sächsischen Landesausstellung die letzte Gelegenheit, den Sachsenspiegel in Torgau anzuschauen. Diese reich bebilderte Rechtshandschrift ist im unteren Geschoss des Albrechtsbaus noch bis Sonntag, 18 Uhr, zu bewundern.

Der Dresdner Sachsenspiegel entstand zwischen 1295 und 1363 im Raum Meißen und diente dazu, dem Ratsuchenden mit Bildern und Texten über die Rechtspraxis Auskunft zu geben. Mit 924 Bildstreifen auf 92 Blättern enthält er die meisten und zugleich künstlerisch wertvollsten Bildszenen. Insgesamt gibt es nur vier illustrierte Sachsenspiegelhandschriften. Diese sind nach ihrem Entstehungsort benannt: Dresden, Heidelberg, Oldenburg und Wolfenbüttel.

Unter dem Link http://www.tu-dresden.de/slub/proj/sachsenspiegel/sachs.html#seiten finden Sie verschiedene einzelne Seiten des Sachsenspiegels, die Sie per rechtem Mausklick auch downloaden können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.Landesausstellung.Sachsen.de
Telefon: 0351/ 49 14 –354 und – 792

Sowie bei der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Telefon: 0351/ 4677-510


Die 2. Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, vorbereitet und durchgeführt von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit allen sächsischen Sparkassen.


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