Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Wo sich heute in Torgau das Schloss Hartenfels am Elbufer erhebt, stand schon seit dem frühen Mittelalter eine Burg.

Dicht am Elbufer gelegen, bot ein mächtiger Porphyrfelsen einen idealen Standort. Auf dem sanft abfallenden Gelände an der nordwestlichen Seite des Burgfelsens ließen sich Handwerker- und Kaufleute nieder, aus deren Siedlungen sich die Stadt Torgau entwickelte.

Torgaus Blütezeit lag in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, als die ernestinischen Kurfürsten Torgau zur Residenzstadt ausbauten und die alte Burg zu einem Renaissanceschloss umgestalteten. In dieser Zeit entstanden auch viele der stolzen Bürgerhäuser, in deren Innern sich oftmals Gewölbe und prachtvolle Deckenmalereien erhalten haben.

Als Residenzsitz Johann Friedrich des Großmütigen wurde Torgau zum politischen Zentrum der Reformation. Luther predigte regelmäßig in der Schlosskapelle, in Torgau wurde das Augsburger Bekenntnis formuliert. Luthers Ehefrau Katharina von Bora verstarb 1552 in Torgau.

Nach den napoleonischen Kriegen fiel Torgau an Preußen, erst mit der Gründung des Freistaats Sachsen kehrte Torgau nach Sachsen zurück und knüpft heute wieder an die Tradition als kursächsische Residenzstadt an.

Schloss Hartenfels, Blick vom Rosengarten

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