Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Torgau


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Schloss Hartenfels

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Die ernestinischen Kurfürsten bauten Schloss Hartenfels zu einer prächtigen Residenz aus. Die unregelmäßige Vierflügelanlage entstand abschnittsweise.

Zum ältesten erhaltenen Teil des Schlosses zählt der Albrechtsbau, der um 1485 vollendet wurde. Es folgten der Johann-Friedrich-Flügel mit dem vorgelagerten Wendelstein und schließlich der nordwestliche Wohnflügel mit der Schlosskapelle, die 1544 eingeweiht wurde.

Nach der Schlacht bei Mühlberg im Jahre 1547 verlor Schloss Hartenfels an Bedeutung, diente aber bis ins 17. Jahrhundert immer noch als Residenz der sächsischen Kurfürsten in Dresden.

Nach dem Siebenjährigen Krieg verfiel das Schloss zunächst und wurde nach 1815 als preußische Kaserne genutzt. Heute ist das Schloss Sitz des Landratsamtes.

Schloss Hartenfels wurde für insgesamt 26,8 Millionen Mark mit Mitteln des Freistaats Sachsen, des Landkreises Torgau-Oschatz und des Bundes saniert, um es für die 2. Sächsische Landesausstellung vorzubereiten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützen die Restaurierung des Wendelsteins. Im Sommer 2002 wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Portal Schloss Hartenfels, Bärengraben

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