Glaube & Macht - Sachsen im Europa der Reformationszeit 2. Sächsische Landesausstellung 2003, Torgau, Schloss Hartenfels
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Juni

Mittwoch, 2.06.2004
18 Uhr,
Alte Superintendentur, Torgau
An der Wurzel von Luthers Theologie: Wie kommt es zur Rechtfertigungslehre?
Prof. Dr. Peter Knauer SJ, Brüssel
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Donnerstag 3.06.2004
20 Uhr
Schlossstraße 24,
01067 Dresden
Kathedralforum,
„Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“
Luthers Rechtfertigungslehre
Prof. Dr. Peter Knauer SJ, Brüssel
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Samstag/Sonntag,
5./6.06.2004
9 Uhr
Festsaal im Rathaus,
Giersings Brauerbe, Fischerstraße 11, Numismatischer Tag zur 2. Sächsischen Landesausstellung
unter Schirmherrschaft der Bürgermeisterin der Stadt Torgau.
Sächsische Numismatische Gesellschaft e.V., Dresden

Donnerstag, 10.06.2004
18 Uhr
Dokumentations- und
Informationszentrum, Torgau
„Ein Kriegsordnung neu gemacht.“ Überlegungen zur Entwicklung militärischer Funktionseliten im 16. Jahrhundert
Oberstleutnant Dr. Matthias Rogg,
Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam

Freitag, 25.06.2004
16 bis 17.30 Uhr
Residenzschloss,
Taschenberg 2, 01067 Dresden
The visiual art for Luther and spirituality
Dr. Eckhard Kluth, Ausstellungssekretär,
2. Sächsische Landesausstellung
in Kooperation mit dem ELCA Wittenberg Center

Sonntag,27.06.2004
11.30 Uhr,
Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage
Reihe TRITTSTEINE:
Glaube und Gewalt. Der Weltanschauungskrieg in der Geschichte
Gerd Krumeich, Historiker, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf, angefragt
Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

Juli

Mittwoch, 7.07.2004
18 Uhr
Alte Superintendentur, Torgau
Die „Macht des Glaubens“ beim Umgang mit dem Leid
Pater Dr. Reinhold Haas SJ, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen.

Freitag/Samstag, 9./10.07.2004
Alte Superintendentur, Torgau
Musikwissenschaftliches Kolloquium
Glaube und Macht – Musikgeschichte im Zeichen der Reformation
Leitung: Dr. Jürgen Heidrich, Göttingen in
Zusammenarbeit mit „Ständige Konferenz
Mitteldeutsche Barockmusik“

Sonntag, 18.07.2004
11.30 Uhr
Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage
Reihe TRITTSTEINE:
Ethik und Widerstand. Geistige Grundlagen der Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus bei Luther
Martin Stöhr, Theologe, Professor em. der
Universität-Gesamthochschule Siegen
Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

August

Sonntag, 8.08.2004
11.30 Uhr
Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage
Reihe TRITTSTEINE:
Religionsersatz: Politische Ideologien als Glaubenssysteme

Leonid Luks (Historiker, Professor für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt)
Stiftung Sächsische Gedenkstätten,
DIZ Torgau

Dienstag, 31.08.2004
18 Uhr
Alte Superintendentur, Torgau
Der andere Reformator –
Ignatius von Loyola
Prof. Dr. Michael Sievernich SJ, Universität Mainz und Hochschule Sankt Georgen Frankfurt/Main
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

September

Mittwoch, 1.09.2004
19.30 Uhr
Leipziger Stadtbibliothek,
Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, Leipzig
Der andere Reformator –
Ignatius von Loyola

Prof. Dr. Michael Sievernich SJ, Universität Mainz und Hochschule Sankt Georgen Frankfurt/Main
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Sonntag, 5.09.2004
11.30 Uhr
Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage
Reihe TRITTSTEINE:
„Glaube und Macht in den Weltanschauungsdiktaturen
des 20. Jahrhunderts“

Gerhard Besier (Historiker und Theologe, Direktor des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung Dresden)
Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

Donnerstag – Sonntag,
23.–26.09.2004
Lutherstadt Wittenberg (23., 25., 26. September)
Stiftung Leucorea, Collegienstraße 62; Torgau (24.09.2004)
Tagung: Glaube und Macht. Theologie, Politik und Kunst imJahrhundert der Reformation
Die Tagung wird sich auf Mitteldeutschland und das 16. Jahrhundert konzentrieren.
Anmeldungen:
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Volkmar Joestel, Collegienstraße 54,
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Institut für sächsische Geschichte und Volkskunde, Union Evangelischer Kirchen (TARF)

Freitag, 24.09.2004
20 Uhr
Kathedralforum Dresden
Schlossstraße 24, 01067 Dresden
Das Problem der Schuld im säkularisierten Denken
der Neuzeit und Moderne

Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Samstag, 25. 09. 2004
10.30–12 Uhr
13 bis 14.30 Uhr
Alte Superintendentur, Torgau
Seminar zum Thema: Reformation und gegenwärtiges Gestalten von Leben und Welt aus der Sicht der Schuld- und Rechtfertigungsfrage
Prof. Dr. Stephan Grätzel, Mainz
Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Samstag, 02. 10. 2004
10.00 Uhr, Evangelischer Gemeindesaal Wintergrüne
Zum Verhältnis von Natur und Kunst
Leitung: Dr. Hans-Joachim Gericke, Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt,
Prof. Dr. Ingo Zimmermann, Sächsische Akademie der Künste

Donnerstag, 7. Oktober
18.00 Uhr
im Dresdner Kathedralforum, Schlossstraße 24, 01067 Dresden,
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
Die Kontroversen zwischen Martin Luther, Erasmus von Rotterdam und Herzog Georg von Sachsen. Reformation und Gegenreformation im europäischen Kontext.
PD. Dr. Wilhelm Ribhegge
Historiker für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster
Herzog Georg von Sachsen hatte 1519 zu der Leipziger Disputation eingeladen, bei der sich Luther und Johann Eck einander gegenüberstanden. Seitdem war Herzog Georg zu Luther entschieden auf Distanz gegangen, während seine Vettern, die Kurfürsten Friedrich und Johann von Sachsen Luther unterstützten. Von Dresden aus korrespondierte Georg mit Erasmus von Rotterdam in Basel, um ihn zu bewegen gegen Luther zu schreiben. Als sich Erasmus mit der Schrift über den "Freien Willen" (1524) von Luther distanzierte, antwortete Luther mit der Schrift über den "Unfreien Willen" (1525). Der Streit um Luther war nicht nur ein Theologenstreit. Er war auch längst keine innerdeutsche Angelegenheit mehr. Das Drama dieser Kontroverse wurde vor dem europäischen Publikum ausgetragen.

Freitag, 8. Oktober
18.00 Uhr
Alte Superintendentur in Torgau
Die Kontroversen zwischen Martin Luther, Erasmus von Rotterdam und Herzog Georg von Sachsen. Reformation und Gegenreformation im europäischen Kontext.
PD. Dr. Wilhelm Ribhegge
Historiker für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster
Herzog Georg von Sachsen hatte 1519 zu der Leipziger Disputation eingeladen, bei der sich Luther und Johann Eck einander gegenüberstanden. Seitdem war Herzog Georg zu Luther entschieden auf Distanz gegangen, während seineVettern, die Kurfürsten Friedrich und Johann von Sachsen Luther unterstützten. Von Dresden aus korrespondierte Georg mit Erasmus von Rotterdam in Basel, um ihn zu bewegen gegen Luther zu schreiben. Als sich Erasmus mit der Schrift über den "Freien Willen" (1524) von Luther distanzierte, antwortete Luther mit der Schrift über den "Unfreien Willen" (1525). Der Streit um Luther war nicht nur ein Theologenstreit. Er war auch längst keine innerdeutsche Angelegenheit mehr. Das Drama dieser Kontroverse wurde vor dem europäischen Publikum ausgetragen.

Sonntag, 10.10.2004
11.30 Uhr
Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage
Reihe TRITTSTEINE:
Erinnerung und Geschichte. Politik mit der Vergangenheit
Peter Reichel (Politikwissenschaftler, Professor am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Hamburg)
Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

Schlosskapelle
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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